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Luxemburg: Sehenswürdigkeiten, Infos & Flüge

Blick auf Luxemburg, Reiseführer von HotelsCasa
Luxemburg, aus dem Reiseführer von HotelsCasa

Luxemburg, die Hauptstadt des gleichnamigen Großherzogtums, ist eine kleine Stadt, die jedoch reich an Geschichte und Kontrasten ist. Man reist hierher wegen der mittelalterlichen Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, und weil sie ein europäisches Finanz- und Politikzentrum ist, das mit ruhigen, grünen Vierteln koexistiert.

Sehenswürdigkeiten: Festungen und Palast

Der unvermeidliche Ausgangspunkt ist die Altstadt, ein felsiges Plateau, umgeben von den Tälern der Flüsse Alzette und Pétrusse. Hier konzentrieren sich die wichtigsten Monumente, wie der Großherzogliche Palast, die offizielle Residenz des Großherzogs, und die Kathedrale Notre-Dame im spätgotischen Stil. Nur wenige Minuten entfernt sind die Bock-Kasematten ein Netz aus in den Fels gehauenen Tunneln, die als Zuflucht und militärische Kaserne dienten; sie sind die charakteristischste Attraktion der Stadt.

Viertel und Fortbewegung

Das Zentrum lässt sich perfekt an einem Vormittag zu Fuß erkunden, aber es lohnt sich, hinunter ins Viertel Grund am Fuße der Altstadt zu gehen. Dieses Viertel mit seinen bunten Häusern und dem Fluss Alzette ist das malerischste und bewahrt ein dörfliches Ambiente mitten in der Stadt. Um hinauf oder hinunter zu gelangen, kann man den öffentlichen Aufzug von Pfaffenthal nutzen oder einfach die Treppen und gepflasterten Straßen hinaufgehen. Der Rest der Stadt, moderner und mit Büros europäischer Institutionen, erstreckt sich nach Westen und Norden, hat aber für Reisende mit wenig Zeit keinen monumentalen Reiz.

Kulinarik und Nachtleben

Das gastronomische Angebot ist vielfältig, mit Restaurants, die französische und deutsche Küche sowie lokale Gerichte wie Judd mat Gaardebounen (geräucherter Schweinebauch mit Bohnen) kombinieren. Für gutes Essen ohne Übertreibung konzentrieren sich die meisten Angebote im Viertel Grund und in den Straßen rund um die Place d’Armes. Das Nachtleben ist bescheiden: Es gibt Bars und Pubs im Zentrum sowie einige belebte Terrassen im Sommer. Es ist kein Partyziel, sondern eher für ruhige Abendessen und nächtliche Spaziergänge durch beleuchtete Straßen geeignet.

Beste Reisezeit

Die beste Zeit ist von Mai bis September, wenn die Temperaturen mild sind und die Terrassen geöffnet sind. Im Winter ist die Stadt kalt und grau, obwohl der Weihnachtsmarkt auf der Place de la Constitution und die festliche Atmosphäre den Besuch rechtfertigen. Frühling und Herbst sind ideal, um Menschenmassen zu vermeiden, die im Sommer in der Altstadt bemerkenswert sind.

  • Bock-Kasematten: Historische Tunnel und Bunker, in den Fels gehauen, mit Blick auf das Tal.
  • Großherzoglicher Palast: Offizielle Residenz des Großherzogs, mit Renaissance-Fassade und Wache vor der Tür.
  • Altstadt: Fußgängerzone mit gepflasterten Straßen, Geschäften und dem Platz Guillaume II.
  • Viertel Grund: Unteres Viertel am Fluss, mit alten Häusern und ruhigem Ambiente.
  • Place d’Armes: Zentraler Platz mit Terrassen und Restaurants, das soziale Herz der Stadt.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Zeit braucht man für das Wesentliche?

Mit einem vollen Tag reicht es aus, die Altstadt, die Kasematten und den Grund zu erkunden. Wenn man ein Museum besuchen möchte, wie das Nationalmuseum für Geschichte und Kunst, sollte man einen halben Tag mehr einplanen.

Ist Essen und Übernachten in Luxemburg teuer?

Ja, es ist eine der teuersten Hauptstädte Europas. Ein Tagesmenü in einem zentralen Restaurant kostet viel, und auch Hotelübernachtungen sind teuer. Um Kosten zu sparen, kann man in Bäckereien oder Brasseries außerhalb der touristischsten Zonen essen.

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