Bern: Sehenswürdigkeiten, Infos & Flüge

Bern ist die Hauptstadt der Schweiz und mit rund 135.000 Einwohnern eine der kleineren Städte Europas mit diesem Status. Man reist dorthin wegen seiner mittelalterlichen Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, und weil sie ein erstklassiges politisches und administratives Zentrum mit einer ruhigen und geordneten Atmosphäre ist.
Sehenswürdigkeiten
Das zentrale Element ist die Altstadt, die auf einer Halbinsel erbaut wurde, die vom Fluss Aare umgeben ist. Der Zytglogge (Zeitglockenturm) ist der klassische Treffpunkt: eine astronomische Uhr aus dem 13. Jahrhundert mit einem mechanischen Figurenspiel zu jeder vollen Stunde. Nur wenige Meter entfernt bietet das Berner Münster den höchsten Turm der Schweiz mit Panoramablick, wenn man die Treppen hinaufsteigt.
Der Bärengraben ist ein weiterer Pflichtbesuch, obwohl die Bären nicht mehr im ursprünglichen Graben leben; sie haben jetzt ein größeres Gehege direkt am Fluss. Der Spaziergang von der Altstadt bis zur Aare über die Nydeggbrücke ermöglicht es, die Stadt von unten zu sehen und ihre Geografie zu verstehen.
Stadtviertel und Fortbewegung
Die Altstadt lässt sich perfekt zu Fuß erkunden: Sie ist kompakt, im zentralen Teil flach und hat Arkadenstraßen, die vor Regen oder Sonne schützen. Die Hauptstraße Marktgasse verbindet den Bahnhof mit der Nydeggbrücke. Auf der anderen Seite des Flusses liegt das Matte-Quartier an der Aare, ein ehemaliges Arbeiterviertel mit Holzhäusern und lokalerem Ambiente.
Zur Fortbewegung sind Straßenbahn und Bus effizient, aber die meisten Besucher brauchen sie für das Zentrum nicht. Der Bahnhof liegt zehn Gehminuten vom Herzen der Altstadt entfernt, sodass der Flughafen (BRN) mit einem Regionalzug verbunden ist, der etwa zwanzig Minuten dauert.
Essen und Nachtleben
Die lokale Gastronomie konzentriert sich auf deftige Gerichte: Rösti (geriebene, gebratene Kartoffeln) und Berner Brot, ein Roggenbrot mit Nüssen. Für typische Kost suche ein traditionelles Restaurant in der Kramgasse oder in der Nähe des Zytglogge. Das Nachtleben ist nicht hektisch: Es gibt Weinbars und Brauereien in der Altstadt sowie einige Live-Musik-Lokale im Matte-Viertel.
Eine interessante Option ist der Wochenmarkt auf dem Bundesplatz, wo regionale Produkte verkauft werden. Zum Abendessen ohne Überraschungen reichen die Möglichkeiten von Pizzerien bis hin zu Schweizer Restaurants mit Raclette oder Fondue, wobei eine Reservierung am Wochenende empfehlenswert ist.
Beste Reisezeit
Die beste Zeit ist von Mai bis September mit milden Temperaturen und langen Tagen. Im Sommer füllt sich die Aare mit Badegästen, die stromabwärts treiben, eine sehr beliebte lokale Gewohnheit. Im Winter ist die Altstadt schneebedeckt und es gibt Weihnachtsmärkte auf dem Waisenhausplatz, aber die Kälte kann intensiv sein.
Wer weniger Touristen sucht, findet März und Oktober gute Monate, obwohl das Wetter wechselhafter ist. Was Veranstaltungen angeht, so umfasst der Nationalfeiertag am 1. August Feuerwerk über dem Fluss, und im November wird der Zibelemärit gefeiert, der berühmteste Zwiebelmarkt der Schweiz.
Wichtige Orte
- Zytglogge: Uhrturm aus dem 13. Jahrhundert mit beweglichen Automaten.
- Münster: Gotische Kathedrale mit dem höchsten Turm der Schweiz.
- Bärengraben: Bärengraben, historisches Symbol der Stadt.
- Bundesplatz: Platz vor dem Bundesparlament, mit Markt dienstags und samstags.
- Matte: Quartier am Fluss mit Holzhäusern und lokalem Ambiente.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Zeit braucht man, um Bern zu sehen?
Ein ganzer Tag reicht aus, um die Altstadt zu erkunden, den Turm der Kathedrale zu besteigen und am Fluss spazieren zu gehen. Wenn du ein Museum besuchen oder einen kurzen Ausflug machen möchtest, sind zwei Tage ideal.
Kann man in Bern mit Euro bezahlen?
Es ist nicht üblich. Die Währung ist der Schweizer Franken und obwohl einige touristische Orte Euro akzeptieren, ist der Wechselkurs oft ungünstig. Es ist besser, mit Karte zu zahlen oder Franken am Geldautomaten abzuheben.