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Budapest: Sehenswürdigkeiten, Infos & Flüge

Blick auf Budapest, Reiseführer von HotelsCasa
Budapest, aus dem Reiseführer von HotelsCasa

Budapest ist die Hauptstadt Ungarns und die größte Stadt des Landes mit einer Bevölkerung von rund 1,7 Millionen Einwohnern. Man reist dorthin wegen der monumentalen Architektur, der Thermalbäder und eines regen Kulturlebens, verteilt auf beide Seiten der Donau.

Sehenswürdigkeiten

Die klassische Route beginnt am Parlament, dem meistfotografierten Gebäude der Stadt, und führt weiter zur Kettenbrücke, die das Zentrum von Pest mit dem Burgviertel in Buda verbindet. Auf der anderen Seite bietet die Fischerbastei eine der besten Aussichten auf den Fluss und die Dächer der Stadt.

Nicht weniger wichtig sind die Széchenyi-Thermalbäder, ein Freiluft-Komplex im Stadtwäldchen-Park. Sie sind ganzjährig geöffnet und sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen beliebt, die ihre warmen Becken sogar im Winter nutzen.

Stadtteile und Fortbewegung

Die Stadt gliedert sich in zwei klar unterschiedliche Zonen. Buda im Westen ist der obere Teil mit steilen Straßen, der Burg und der Bastei. Pest im Osten ist das Geschäfts- und Vergnügungsviertel mit der Andrássy-Allee, dem jüdischen Viertel und den großen Cafés. Die Donau zu Fuß über die Kettenbrücke zu überqueren, ist der direkteste Weg zwischen beiden Seiten.

Zur Fortbewegung ist die U-Bahn praktisch und deckt die Hauptzonen ab. Die Linie 1, die älteste, verläuft entlang der Andrássy-Allee. Im Zentrum von Pests sind die Entfernungen zwischen Parlament, Basilika und Zentralmarkt kurz genug zum Gehen.

Kulinarik und Nachtleben

Die lokale Küche basiert auf herzhaften Gerichten wie Gulasch, Paprika-Gerichten und Suppen. Märkte wie der Große Markthalle sind gute Orte, um Wurstwaren, Käse und Süßigkeiten ohne Restaurantpreise zu probieren. Es gibt auch eine starke Tradition historischer Cafés mit Interieurs aus vergangenen Zeiten und Konditoreiservice.

Das Nachtleben konzentriert sich im jüdischen Viertel, wo mehrere Bars in verlassenen Gebäuden und Innenhöfen betrieben werden. Sie sind als „Ruin Bars“ bekannt und bieten oft Live-Musik, junges Publikum und moderate Preise. Es gibt auch Konzertsäle und Theater, wobei das Angebot eher lokal als international ist.

Beste Reisezeit

Frühling und Herbst sind die besten Jahreszeiten: milde Temperaturen, weniger Menschenmassen und offene Terrassen. Der Sommer ist heiß, aber die Thermalbäder und Aktivitäten im Freien gleichen dies aus. Der Winter ist kalt, doch Weihnachtsmärkte und Thermalbäder ziehen jene an, die einen Stadtbesuch mit weniger Tourismus suchen.

  • Parlament: Sitz der ungarischen Regierung, mit geführten Touren im Inneren und neugotischer Fassade an der Donau.
  • Fischerbastei: Aussichtspunkt mit Türmen und Kolonnaden, der den Fluss und das Zentrum von Pest dominiert.
  • Széchenyi-Thermalbäder: Thermalbadkomplex mit Außen- und Innenbecken, ganzjährig geöffnet.
  • Kettenbrücke: Hängebrücke für Fußgänger und Verkehr, die Buda und Pest verbindet, mit Löwen an ihren Pfeilern.
  • Große Markthalle: Dreistöckige überdachte Markthalle mit lokalen Produkten, zubereiteten Speisen und Souvenirs.

Häufig gestellte Fragen

Kann man in Budapest mit Euro bezahlen?

Nein, die offizielle Währung ist der Ungarische Forint (HUF). Obwohl einige Geschäfte in sehr touristischen Gebieten Euro akzeptieren, ist der Wechselkurs oft ungünstig. Es ist besser, mit Karte zu zahlen oder Forints an Geldautomaten abzuheben.

Wie viel Zeit braucht man für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten?

Mit zwei vollen Tagen kann man das Parlament, die Fischerbastei besichtigen, die Kettenbrücke überqueren und ein Thermalbad besuchen. Mit drei Tagen lässt sich das jüdische Viertel und vielleicht ein Museum entspannt hinzufügen. Mehr Zeit ermöglicht Ausflüge in nahegelegene Ortschaften, ist aber nicht zwingend erforderlich.

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