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Chișinău: Sehenswürdigkeiten, Infos & Flüge

Chișinău ist die Hauptstadt Moldaus, eines kleinen Landes zwischen Rumänien und der Ukraine. Man reist dorthin wegen seiner ruhigen Atmosphäre, seiner Architektur aus der Zwischenkriegszeit und der Sowjetära sowie als Basis für den Besuch der berühmtesten unterirdischen Weinkeller der Region.

Sehenswürdigkeiten

Das Zentrum konzentriert sich um den Platz der Großen Nationalversammlung, wo sich die Geburtskathedrale und der Triumphbogen befinden, beide im 19. Jahrhundert erbaut. Nur wenige Schritte entfernt liegt der Ștefan-cel-Mare-Park, die grüne Lunge der Stadt, mit baumbestandenen Wegen und Bänken, auf denen sich Einheimische zum Schachspielen treffen.

Eine weitere übliche Station ist der Zentralmarkt (Piața Centrală), ein Gebäude im konstruktivistischen Stil der 50er Jahre mit Ständen für Obst, Gemüse, Käse und lokalen Wein. Um die sowjetische Vergangenheit zu verstehen, lohnt es sich, den Ștefan-cel-Mare-Boulevard entlangzugehen und die Wohnblöcke sowie die Verwaltungsgebäude dieser Epoche zu betrachten.

Stadtviertel und Fortbewegung

Die historische Altstadt ist kompakt und lässt sich an einem Tag bequem zu Fuß erkunden. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen zwischen dem Ștefan-cel-Mare-Boulevard und der Pushkin-Straße. Das nördlich gelegene Viertel Rîșcani ist ein Wohngebiet von geringem touristischem Interesse, bietet aber gute lokale Restaurants. Im Süden beherbergt das Botanica-Viertel den gleichnamigen Park und mehrere Sommerterrassen.

Für die Fortbewegung umfasst der öffentliche Nahverkehr Oberleitungsbusse und Busse, die die gesamte Stadt abdecken, obwohl es für Besucher am praktischsten ist, zu Fuß zu gehen oder Taxis zu nutzen, die günstig sind. Die Entfernungen sind kurz und der Verkehr ist, abgesehen von Stoßzeiten, nicht chaotisch.

Essen und Nachtleben

Die moldauische Küche ist deftig, mit Gerichten wie Mămăligă (dicker Polenta), Sarmale (gefüllte Wein- oder Kohlblätter) und Mititei (Grillfleischröllchen). Im Zentrum gibt es zahlreiche Restaurants, die traditionelle Küche zu moderaten Preisen servieren. Die Weinkeller von Cricova, 15 km entfernt, bieten Besichtigungen mit Verkostung an und sind ein Muss für Weinliebhaber.

Das Nachtleben ist nicht mit dem anderer europäischer Hauptstädte vergleichbar, aber es gibt Bars und Pubs im Zentrum, vor allem rund um die Vlaicu-Pârcălab-Straße und den Ștefan-cel-Mare-Boulevard. Am Wochenende organisieren einige Lokale Live-Musik mit lokaler Folklore oder Coverversionen internationaler Popmusik.

Beste Reisezeit

Die beste Zeit ist von Mai bis September, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Terrassen geöffnet sind. Im Sommer kann es heiß werden, aber die Nächte sind kühl. Der Winter ist kalt und grau, hat aber den Charme der Weihnachtsmärkte und weniger Touristen. Frühling und Herbst sind ideal, um Stadterkundungen mit Besuchen der Weinkeller zu kombinieren.

  • Geburtskathedrale – Neoklassizistische orthodoxe Kathedrale von 1830 mit einem freistehenden Glockenturm.
  • Triumphbogen – Denkmal von 1840 zu Ehren des russischen Sieges über das Osmanische Reich.
  • Ștefan-cel-Mare-Park – Hauptstadtpark mit Brunnen und Skulpturen.
  • Zentralmarkt – Überdachter Markt aus der Sowjetzeit, ideal zum Probieren lokaler Produkte.
  • Weinkeller von Cricova – Netz unterirdischer Tunnel mit Millionen Flaschen, 15 km von der Stadt entfernt.

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Reise nach Chișinău sicher?

Ja, es ist eine sichere Stadt für Touristen. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, obwohl es ratsam ist, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen in belebten Gebieten zu treffen und schlecht beleuchtete Straßen bei Nacht zu meiden.

Kann man Cricova ohne Auto besuchen?

Ja, es gibt organisierte Ausflüge vom Zentrum aus, die Transport und Führung beinhalten. Man kann auch mit dem Taxi fahren, sollte aber den Preis vorher aushandeln, oder mit dem Stadtbus bis zur Ortschaft Cricova fahren und dann zu Fuß zum Eingang des Weinkellers gehen.

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